Engel IB240 Bedienungsanleitung Seite 7

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biographischen Angaben über die Autoren als eine zwar recht nützliche, aber nicht absolut
nothwendige Beigabe betrachtet. Ich habe übrigens bei meiner Art des Vorgehens im
Stoffsammeln. gefunden, dass man auch in dem Falle, wenn ein dem Poggendorff’schen Werke
ähnliches hergestellt werden soll, am besten thut, zuerst Literatur zu sammeln, diese nach
Autoren zu ordnen und dann Biographien für diese zu beschaffen, nicht aber, wie es Poggendorff
vorzugsweise gethan zu haben scheint, die biographischen Sammlungen zu extrahiren. Diese
Werke sind in der Aufführung der Schriften gewöhnlich nicht erschöpfend genug, so dass solche,
welche ausserhalb der Specialfächer des betreffenden Gelehrten liegen, oft unerwähnt bleiben.
Zur Bekräftigung dessen führe ich an, dass ich etwa hundert deutsche Autoren, welche im
genannten Wörterbuche nicht enthalten sind, in den auch von Poggendorff benutzten
biographischen Werken gefunden habe, nur dass sie daselbst nicht als Schriftsteller auf
[S. XIV:]
dem Gebiete der exacten Wissenschaften hervortreten, was sie aber nach Ausweis der
vorausgegangenen Literatursammlung de facto sind.
Der erste (bio-bibliographische) Abschnitt umfasst, einschliesslich der Nachweisungen in dem
hinter dem Buchstaben Z auf Spalte 583 beginnenden Nachtrage, welcher bei Werken vom
Charakter des vorliegenden leider unvermeidlich zu sein scheint, im Ganzen 3137 einzelne
Autorenartikel, deren Schema folgendes ist:
1) Familien- und Vornamen. Varianten in der Schreibweise der Familiennamen, die möglichst
nach authentischen Quellen so wieder gegeben wurden, wie ihre Träger sie selbst schrieben
[oder zu schreiben pflegten], sind in runden Klammern ( ) daneben gesetzt, und eventuell, an
gehöriger Stelle eine Kreuzverweisung darüber eingeschaltet. Bei den latinisirten Namen des
Mittelalters sind die lateinischen Endsylben in eckige Klammern eingeschlossen worden, so dass
auch der, allerdings oft nur wahrscheinliche, deutsche Name sichtbar wird, z. B. Frobes[ius]. Für
die alphabetische Reihenfolge ist wichtig zu beachten, dass die Umlaute ä, ö, ü den Diphthongen
ae, oe, ue gleichwerthig gesetzt wurden, also stets den Kombinationen ad, od, ud folgen, welches
Princip auch im ganzen übrigen Werke befolgt worden ist. Wissenschaftliche Institutionen und
Gesellschaften suche man unter dem Namen des Ortes, an dem sie sich befinden.
2) Biographische Notiz über die wissenschaftliche Laufbahn des Autors, nebst Geburts- und
Sterbedaten, ganz in derselben Anordnung, wie in Poggendorff’s biographisch-literarischen
Handwörterbuche, dessen typographische Ausstattung in diesem Abschnitte ebenfalls gewählt
wurde, da sie sich, nach mancherlei in anderer Richtung angestellten Satzproben, als die
empfehlenswertheste erwies. Die am Schlusse in runden Klammern ( ) eingeschlossenen
Buchstaben weisen auf die Quelle hin, aus welcher die biographischen Angaben entnommen
wurden. Dieselben sind am Ende dieser Einleitung in „Abkürzungen“ erklärt. Ueber zwei
derselben, (Or) und (H), habe ich hier Folgendes zu bemerken.
Um von den jetzt in Deutschland lebenden Schriftstellern auf meteorologischem und
erdmagnetischem Gebiete authentische Nachrichten über ihre wissenschaftliche Laufbahn und
zugleich über die von ihnen publicirten einschlägigen Schriften zu erhalten, versandte ich im
November 1880 gegen 200 Cirkulare, in denen auf zweckentsprechendem Fragebogen besagte
Auskunft erbeten wurde. Etwa 86 Procent dieser Fragebogen kamen, freilich mehr oder weniger
genau, ausgefüllt zurück, und diese bilden den Hauptbestandtheil der 210 Fälle (Or)
[Originalbeitrag], während der Rest auf solche authentische Angaben entfällt, die ich auf
briefliches, bisweilen auch mündliches Ersuchen von Hinterbliebenen oder von Vorgesetzten
verstorbener Autoren erhielt.
Die Abkürzung (H), welche bedeutet, dass ohne weitere Quellencitirung die Angaben von mir
herrühren, kommt ebenfalls, jedoch meist nur in Verbindung mit anderen, häufig (243) vor. Es
sind gewöhnlich Zusätze zu (P) [Poggendorff’s biogr.-liter. Handwörterbuch], die meiner
persönlichen Kenntniss, oder Zeitungsnachrichten [namentlich der Leipziger Illustrirten Zeitung]
oder mir zugänglichen Akten und anderen ähnlichen Quellen entnommen sind. Auch war Herr
Dr. Feddersen in Leipzig, welcher eine Fortsetzung von Poggendorff’s Handwörterbuch
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